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NGC 6334 Cat Paw Nebula, 





    
        

            Frank Iwaszkiewicz

NGC 6334 Cat Paw Nebula

Technical card

Imaging telescope or lens:Starfire 127/1040

Imaging camera:Central DS Canon 60Da

Mount:AP 1200

Software:FitsworkPixinsightTheliPS CS5

Accessory:Lacerta MGEN

Resolution: 1621x2400

Dates:May 30, 2014

Frames:
1x720" ISO500
11x900" ISO500 -13C

Integration: 3.0 hours

Darks: ~10

Flats: ~10

Bias: ~10

Avg. Moon age: 1.64 days

Avg. Moon phase: 3.03%

Temperature: 8.00

Astrometry.net job: 335338

Description

Astrokooperation mit Gorden Konieczek & Nico Geisler

Nur wenige Objekte am Nachthimmel werden ihrem Namen so gut gerecht wie der Katzenpfotennebel, eine glühende Gaswolke, die einem gigantischen Pfotenabdruck ähnelt.
NGC 6334 ist eine der aktivsten Kinderstuben für massereiche Sterne, die es in unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße, gibt. Im Inneren dieses Nebels verbirgt sich zum einen eine Vielzahl sehr junger, hell leuchtender bläuliche Sterne – jeder davon mit fast zehn Mal soviel Masse wie unsere Sonne, die typischerweise nur einige Millionen Jahre alt werden. Zum anderen befinden sich dort eine Reihe von noch in Entstehung befindlichen Babysternen, die typischerweise im Inneren von Staubwolken verborgen und entsprechend schwer zu beobachten sind. Insgesamt dürfte es im Katzenpfotennebel einige Zehntausende von Sternen geben.

NGC 6334 steht im Sternbild Skorpion, ist rund 5.500 Lichtjahre von der Erde entfernt und überdeckt am Nachthimmel eine Fläche etwas größer als die des Vollmonds. Das Objekt hat einen Durchmesser von rund 50 Lichtjahren.
Das rötliche Licht, das wir vom Katzenpfotennebel empfangen, wird vor allem von Wasserstoffgas erzeugt, das durch die intensive Strahlung heißer, junger Sterne zum Leuchten angeregt wird.
Besonders interessant ist die rote, fein strukturierte Blase im unteren rechten Bildteil. Dabei handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Stern, der dem Ende seines Lebens entgegengeht und dabei mit hoher Geschwindigkeit große Mengen an Materie ausstößt, oder aber um das Überbleibsel eines Sterns, der das Ende seines Lebens bereits erreicht hat und explodiert ist.
Der Nebel wurde erstmals im Jahre 1837 durch den Britischen Astronomen John Herschel beschrieben.

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Frank Iwaszkiewicz
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NGC 6334 Cat Paw Nebula, 





    
        

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