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NGC 5139 Omega Centauri, 





    
        

            Frank Iwaszkiewicz

NGC 5139 Omega Centauri

Technical card

Imaging telescope or lens:Starfire 127/1040

Imaging camera:Central DS Canon 60Da

Mount:AP 1200

Software:FitsworkPixinsightTheliPS CS5

Accessory:Lacerta MGEN

Resolution: 1628x2400

Dates:May 30, 2014

Frames:
1x300" ISO500
2x60" ISO500
18x360" ISO500 -12C

Integration: 1.9 hours

Darks: ~12

Flats: ~11

Bias: ~10

Avg. Moon age: 1.64 days

Avg. Moon phase: 3.03%

Temperature: 10.00

Astrometry.net job: 339000

Description

Astrokooperation mit Gorden Konieczek & Nico Geisler

Der Kugelsternhaufen NGC 5139 ist der größte Kugelsternhaufen der Milchstrasse. Er ist zudem der hellste Sternhaufen, der von der Erde aus zu sehen ist, da er nur etwa 15.000 Lichtjahre von ihr entfernt ist. Seine Population besteht aus einigen 10 Millionen Sternen, die im Groß ein Alter von 12 Milliarden Jahren besitzen. In südlichen Ländern kann NGC 5139, bei einer scheinbaren Helligkeit von 3,7m, mit bloßem Auge, als Lichtpunkt gesehen werden. Dieser Umstand führte dazu, dass Ptolemäus und später Johann Bayer, NGC 5139 als Stern ansahen, der unter dem Namen Omega Centauri in Sternkatalogen geführt wurde. Vermutlich war dies auch der Grund, warum Charles Messier ihn nicht in seinen Katalog der Nebel aufnahm. Friedrich Wilhelm Herschels Sohn, John Frederik Herschel wird es zugesprochen, die wahre Struktur von NGC 5139 entdeckt zu haben.

Astrophysikalisch besitzt NGC 5139 die Besonderheit, dass seine Metalldichte, also das Vorkommen schwerer Elemente, nennenswert ist. Sie ist in seinen Außenbereichen zudem größer, als in den Innenbereichen. Dies wiederspricht der Beobachtung, dass die Kugelsternhaufen der Milchstrasse kaum schwere Elemente besitzen. Im Zentrum von NGC 5139 wird ein supermassiver Körper, der nach dem Stand der Physik nur ein Schwarzes Loch sein kann, vermutet. Beobachtungen mit dem Hubble Space Teleskop zeigen Sterne, die sich mit einer ungewöhnlich hohen Geschwindigkeit um das Zentrum bewegen. Nach Berechnungen müsste diese Körper eine Masse besitzen, die 40.000 mal größer ist, als die der Sonne.
Aufgrund dieses supermassiven Körpers und wegen des Umstands, dass es in NGC 5139 auch viele junge Sterne gibt, was für Kugelsternahufen ungewöhnlich ist, existiert die Hypothese, dass es sich bei NGC 5139 möglicher Weise um den Rest einer von der Milchstraße eingefangenen und ihrer Außenbereiche beraubten Zwerggalaxie handelt.

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