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Contains:  IC 3258, IC 3303, IC 3393, M 84, M 86, NGC 4374, NGC 4387, NGC 4388, NGC 4402, NGC 4406, NGC 4413, NGC 4425, NGC 4435, NGC 4438, NGC 4458, NGC 4461, NGC 4473, The Eyes
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Virgo, 



    
        

            Manfred Ferstl
Virgo
Powered byPixInsight

Technical card


Dates:April 18, 2015

Frames: 20x600"

Integration: 3.3 hours

Avg. Moon age: 29.21 days

Avg. Moon phase: 0.12%


Basic astrometry details

Astrometry.net job: 695997

RA center: 12h 26' 43"

DEC center: +12° 54' 25"

Pixel scale: 1.460 arcsec/pixel

Orientation: -3.373 degrees

Field radius: 1.051 degrees


Resolution: 4311x2874

Locations: Ottering, Gemeinde Moosthenning, Bayern, Germany

Description

Der Virgo-Galaxienhaufen ist ein großer Galaxienhaufen mit mindestens 1300, vermutlich aber über 2000 Galaxien. Er liegt in Richtung des Sternbilds Jungfrau (Virgo); sein Zentrum ist von unserer Milchstraße etwa 54 Millionen Lichtjahre entfernt. Der Haufen bildet ferner das Zentrum des lokalen Superhaufens, der daher auch Virgo-Superhaufen genannt wird. Die Lokale Gruppe – jener Galaxienhaufen, dem unsere eigene Milchstraße und der Andromedanebel angehören – ist wie der Virgo-Galaxienhaufen Teil dieses Superhaufens.

Entdeckung:
Das erste Mitglied des Virgo-Galaxienhaufen wurde im Februar 1771 von Charles Messier entdeckt.[2] Der französische Astronom hatte begonnen, alle Nebel am Himmel einzumessen, um Verwechslungen mit neuen Kometen vorzubeugen. Heute ist bekannt, dass es sich bei dem nebligen Wölkchen, das Messier damals katalogisierte, um die elliptische Riesengalaxie Messier 49 handelte. Später trug Messier weitere helle Mitgliedsgalaxien des Virgohaufens, die in den Jahren 1779 bis 1781 zum Teil von seinem Freund Pierre Méchain entdeckt worden waren, in seinen Katalog ein. Darunter war die Riesengalaxie Messier 87, die wegen ihrer starken Radiostrahlung auch als Virgo A bekannt ist.
Insgesamt enthält der Messier-Katalog 16 Galaxien, die heute als Mitglieder des Virgohaufens identifiziert sind: M49, M58, M59, M60, M61, , M85, M86, M87, M88, M89, M90, M91, M98, M99, und M100. Der März des Jahres 1781 kann daher als der Zeitpunkt der Entdeckung des Galaxienhaufens angegeben werden, denn Messier selbst trug in seinen Notizen hinter dem Eintrag für M91 die folgenden Sätze ein (übersetzt nach Kenneth Glyn Jones):
„Das Sternbild Jungfrau und speziell sein nördlicher Teil ist eines der Sternbilder, das die meisten Nebel beinhaltet. Der Katalog beinhaltet 13, die bestimmt wurden, nämlich die Nummern 49, 58, 59, 60, 61, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90 und 91. All diese Nebel scheinen keine Sterne zu beinhalten und können bei gutem Wetter und während des Meridiandurchgangs gesehen werden. Auf die meisten dieser Nebel wurde ich von Herrn Méchain aufmerksam gemacht.“

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AstroMane
Manfred Ferstl
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