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Contains:  NGC 7789
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NGC 7789, 





    
        

            Hans Lammersen
NGC 7789

NGC 7789

Technical card

Imaging telescope or lens:GSO Newton 12" f/4

Imaging camera:Atik 460 EX Mono

Mount:Skywatcher EQ-8

Guiding telescope or lens:GSO Newton 12" f/4

Software:PixInsight 1.8 Pleiades Astrophoto

Resolution: 2238x1686

Dates:Sept. 1, 2018

Frames: 99x180"

Integration: 5.0 hours

Avg. Moon age: 20.49 days

Avg. Moon phase: 67.29%

Astrometry.net job: 2237801

RA center: 359.362 degrees

DEC center: 56.725 degrees

Pixel scale: 0.762 arcsec/pixel

Orientation: 228.701 degrees

Field radius: 0.297 degrees

Locations: Riesenberg-Sternwarte, Schieder-Schwalenberg, Nordrhein-Westfalen, Germany

Data source: Backyard

Description

Der offene Sternhaufen NGC 7789 ist eines der Glanzlichter des sommerlich-herbstlichen Abendhimmels und eines der schönsten Objekte außerhalb des Messierkatalogs.
Die Position dieses sehr reichen Sternhaufens ist im Sternbild Cassiopeia bei 23h57m.3 und +56°43´. Das 6,7 mag helle Objekt kann durchaus an dunklen Standorten mit bloßem Auge gesehen werden, mir persönlich ist allerdings noch nie eine Sichtung gelungen, da mein Standort bei außerordentlich guten Bedingungen einen fSt-Wert von 6,3/6,4 erreicht. Das hellste Haufenmitglied erreicht eine Helligkeit von 10,7 mag.
In großen Teleskopen eröffnet sich visuell ein glanzvoller Anblick, bei dem hunderte Sterne betrachtet werden können. Aber auch in kleineren Instrumenten ist NGC 7789 eindrucksvoll und aus meiner visuellen Zeit erinnere ich mich an viele eindrucksvolle Beobachtungen dieses Objekts.
Auch astrophysikalisch ist NGC 7789 sehr interessant. Der Sternhaufen ist etwa 6000 Lichtjahre entfernt in Richtung des Perseus-Arms unserer Milchstraße (andere Entfernungsangaben sehen ihn bei 5800 Lichtjahren, Wu et al. 2007, ApJ 133, 2061 ff.). Die Altersangaben schwanken zwischen 1,4 und 1,7 Milliarden Jahren. Egal, welcher Wert der richtige ist, NGC 7789 ist ein sehr alter Sternhaufen, bedenkt man, dass die meisten Sternhaufen (nämlich 90%) sich bereits aufgelöst haben, wenn sie sich von den Resten der Molekülwolke, aus denen sie entstanden sind, gelöst haben. Die Sternhaufen, die wir heute beobachten können, bilden also nur 10% aller in der Milchstraße entstandenen offenen Sternhaufen. Die anderen haben bereits ihren gravitativen Zusammenhang verloren.
NGC 7789 besteht aus etwa 15.000 Sternen mit Helligkeiten herunter bis zu 20 mag.
Der helle Stern unten halbrechts ist HD224234, ein M2-Stern mit einer Oberflächentemperatur von weniger als 3500 Kelvin. Einige der helleren rötlichen Sterne innerhalb der Verdichtung des Sternhaufens sind K-Sterne mit Oberflächentemperaturen von 3550 – 4850 Kelvin.

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hlammersen
Hans Lammersen
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